Die Ausstattung
Glasmalerei
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Über die
Originalfenster im Meinerzhagener Bauwerk gibt es keine Nachricht.
1846 und 1902 wurden alle Fenster neu verglast. Von 1846 sind die
Querschiffverglasungen in harter Farbgebung mit Blüten- und
Blattornamenten im Vierpaß des Bogenfeldes erhalten. Von 1902
stammen die Kleeblattfenster im Obergaden und die Verglasungen der
Emporenradfenster. Die restaurierten Rundbogenfenster im Erdgeschoß
wurden mit einer schlichten Verglasung aus rechteckig gefaßtem, hell
getöntem Antikglas ausgestattet. Die Apsisfenster erhielten 1928
eine neue Verglasung. Ikonologisch gehören sie zusammen. Sie zeigen
Jesus Christus in Taufe, Abendmahl und Auferstehung. Die Texte im
Fußteil betonen die siegesgewiß dargestellte Verheißung für die
christliche Gemeinde. Die Fenster fertigte L. Preckel, ein Schüler Thorn-Prikkers. Die Behandlung der Körper, ihre Haltung und Anatomie in Blei und Schwarzlotzeichnung läßt auf die nahe |
Thorn-Prikker-Schule und ihre Beeinflussung schließen, ebenso
die Ausgewogenheit der Komposition, die die Fläche bis in die
Dreiblattspitzen auszunutzen weiß. Preckel hat viele Stilmerkmale
seines Meisters miteinander verwoben, darunter Symbolismus,
Jugendstil, auch art nouveau, und alles verbunden mit einer unerhört
expressiven Farbigkeit des Glases. |
Thorn-Prikker-Schule und ihre Beeinflussung schließen, ebenso
die Ausgewogenheit der Komposition, die die Fläche bis in die
Dreiblattspitzen auszunutzen weiß. Preckel hat viele Stilmerkmale
seines Meisters miteinander verwoben, darunter Symbolismus,
Jugendstil, auch art nouveau, und alles verbunden mit einer unerhört
expressiven Farbigkeit des Glases.